Landschaft und Umwelt

Die Natur in und um Gellersen ist unser bestes Naherholungsgebiet. Unser schönstes Urlaubsziel können wir jeden Tag zu Fuß erreichen für die kleine Flucht aus den Sorgen des Alltags. Es ist zu wichtig, um es zu vernachlässigen.

Mir bedeuten Landschafts- und Umweltschutz viel, und ich finde, Gellersen kann in diesen Disziplinen viel besser werden. Das beginnt bei der Mahd der Grünflächen und des Straßenbegleitgrüns, geht über den Baumschnitt und endet nicht mit der Abwägung von Umweltbelangen in der Bauleitplanung.

Wir haben seit zwanzig Jahren den inzwischen natürlich veralteten Entwurf eines Landschaftsplanes, ohne ihn zu beschließen und vor allem ohne ihn zu beachten. Ein Landschaftsplan ist ein Erfordernis des Bundesnaturschutzgesetzes. Die Aufgabe, ihn zu erstellen und regelmäßig fortzuschreiben wurde der Samtgemeinde von ihren Gliedgemeinden übertragen. Dem muss die Samgemeindeverwaltung nun gerecht werden.

Den Einsatz von Herbiziden wie Glyphosat will ich für die Samtgemeinde ausschließen, den Einsatz von Insektiziden auf die Gefahrenabwehr beschränken. Dabei denke ich in erster Linie an den Eichenprozessionsspinner.

Die Freifläche zwischen Reppenstedt und Lüneburg -der Grüngürtel– sollte unbebaut bleiben. Der Rat der Hansestadt hatte das 2014 so beschlossen. Nun wollen der Oberbürgermeister und Teile des Stadtrates ein Baugebiet direkt an Reppenstedt anbauen. Ich finde das nicht richtig und unterstütze daher die Bürgerinitiative zum Erhalt des Grüngürtels.

Es mag auf den ersten Blick nur um ein paar Äcker gehen, aber sie sind der Anfang vom Zubauen dieser wichtigen Freifläche. Ich möchte die gern in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Reppenstedt, der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg in ein Landschaftsschutzgebiet überführen und so schützen.

Ich mache mir im Übrigen auch Sorgen um unsere Infrastruktur, wenn dort Menschen hinziehen, die -selbstverständlich- ihre Kinder nicht in die entfernten Einrichtungen im Stadtgebiet bringen wollen, sondern zu uns. Ich heiße jedes Kind willkommen, aber ich finde es ziemlich ungehörig, dieses Entgegenkommen einfach so einzukalkulieren.

Klimaschutz ist eine globale Aufgabe, die wir auch hier vor Ort angehen müssen. Dieses Bewusstsein gehört im Rathaus noch besser verankert. Wir haben bereits mit energetischen Sanierungen an unseren Schulen begonnen. Diesen Weg müssen wir weitergehen. Wir müssen weiterhin in den Liegenschaften der Samtgemeinde auf Ökostrom setzen und Einsparpotenziale besser nutzen. Natürlich unterstütze ich die Kinder und Jugendlichen, die sich im Rahmen der Fridays for Future für den Klimaschutz engagieren.

Mehr Informationen:

Saubere Sache

Volle Hütte. Ausverkauft.

Rettet den Grüngürtel!

Mit Glyphosat zum Ereigniswald 🙁